retroplace

München (ots|da) - Space Invaders, Pac-Man, Donkey Kong: Die Generation X entdeckt die Computerspiele ihrer Jugend wieder - ein Trend, der sich seit Jahren beschleunigt. Auf der Suche nach den Titeln von Atari, Nintendo & Sega landen viele Retro-Fans auf den großen Internetmarktplätzen. Den Gründern Armin Hierstetter und Christian Corre ein Dorn im Auge: "Die hohen Gebühren von bis zu 25 Prozent treiben die Preise nach oben. Das wollten wir ändern."

Neuer Marktplatz für alte Spiele:
Neuer Marktplatz für alte Spiele: retroplace.com will mit günstigen Konditionen Retrofans begeistern. Screenshot: obs/Corre Hierstetter GbR

Knapp zwei Jahre tüftelten Corre und Hierstetter an retroplace. Neben einem Marktplatz finden Retrogamer dort eine Datenbank mit mehr als 110.000 Spieleklassikern und ein kostenloses Tool zur Verwaltung der eigenen Sammlung. Corre: "Wichtig war für uns neben einem fairen Preismodell von nur 7 Prozent Provision auch relevante Features für die Gamer zu integrieren."

Denen gefällt's: Mehr als 45.000 Spiele sind auf retroplace in den Sammlungen zu bewundern, Kooperationen mit Händlern sollen jetzt ebensoviele Spiele auf den Marktplatz bringen.



Zu den Gründern

Armin Hierstetter (48), Unternehmer aus München, hat Erfahrung im Online-Business: bodalgo.com, einen Marktplatz für Werbesprecher, hat er zum Marktführer in Europa ausgebaut. Christian Corre (42) betreibt seit 2005 "NipponDreams", ein Videospielfachgeschäft in München.