Kohleausstieg

"Die Netze sind verstopft"! - Ist schon eine sehr abenteuerliche Politiker-Argumentation. Beispiel: Nimmt man 10 Gigwatt Kohlestrom aus dem Netz, dann ist wieder Platz für 10 Gigawatt Naturstrom - usw.usw...
Schon in der "Volksschule" lernt man: Du hast eine Kiste in der 20 Kilo Äpfel platz haben, nimm 10 Kilo Äpfel raus, wieviel Kilo Birnen haben in der Kiste Platz? 10 Kilo Birnen kann man in die Kiste geben!!!

Anregungen zum Kohleausstieg
Energiepark Lausitz/Nordrhein-Westfalen

Arbeitsplätze, Stromtrassen, Energie vom Norden
in den Süden transportieren
So könnte man diese Probleme lösen

In den Braunkohle-Abbaugebieten sind Tausende Hektar abgebaut. Man könnte also sofort mit den Planungen beginnen. Zum Baispiel mit der Re-Naturierung. Dies wären dann schon die ersten neuen Arbeits-
plätze! Geplant werden müßte ein Energiepark mit Windkraftanlagen, Photovoltaikkraftwerken und Biogasanlagen, neue Wälder und naturbessene Grünflächen (Blumenwiesen).

Schrit zwei: Die Planung von Kraftwerken, die Strom zu Wasserstoff machen. Wasserstoff-Speicher und eine Anbindung an die Gasleitungen zum Transport in den Süden. Im Süden wiederum Kraftwerke (z. B. in strukturschwachen Regionen), die aus Waserstoff wieder Strom produzieren. Dieser wiederum kann über die bestehenden Stromtrassen in Süddeutschland verteilt werden.

Schrit drei: Aufbau von neuen Produktionsanlagen aus den Ballungsräumen weg in die Kohleregionen wie Nordrhein-Westfalen, Sachsen und die Lausitz. - Hintergrund: Es gibt kein Unternehmen, dass Batterien für die Elektromobilität produziert. Wasserstoffgetriebene Fahrzeuge kommen zur Zeit nur aus dem asiatischen Raum. Die Wohnsituation in den Ballungsräumen würde sich entspannen und der Arbeistmarkt entzerrt!

Schritt vier: Produktiosanlagen und den benötigten Wohnraum möglichst nahe an die alten Strukturen errichten um eine Zersiedelung der Landschaft verhindern und viel Raum für Freizeit und Erholung schaffen. Die Nahversorgung sicherstellen um möglichst wenig zusätzlichen Verkehr herbeiführen, ÖPNV mit umweltfreundlichen Verkehrsmitteln fördern.

Schritt fünf: Um die deutsche Wirtschaft im Gleichgewicht zu halten schließen Maschinenbau und Autokonzerne (mit Unterstützung der Politik) Kooperationen. Die Investitionen in die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Deutschland müssen gleichmäßig in alle betroffenen Regionen fließen.

> Der Umbau ist eine riesige, nationale Aufgabe und je schneller Konzepte, Planungen und Durchführung beginnen um so erfolgreicher ist dies für die Menschen, die Natur und die Wirtschaft!


Manfred Gebhardt
In den 80-ziger Jahren Mitglied der Bundesarbeitsgemeinscht
Energie und Wirtschaft "Die Grünen"