Wärme plus

Wunschtemperatur einstellen und die Dusche ohne Temperatur-Wechselbad genießen: Vollelektronische Durchlauferhitzer bieten gleichbleibend hohen Warmwasserkomfort. Foto: djd/Wärme+/Stiebel Eltron
Energie sparen und Förderung nutzen: 100 Euro Zuschuss gibt es für den Austausch alter Durchlauferhitzer gegen neue vollelektronische Geräte. Foto: djd/Wärme+/Clage

Amberg (djd|wro) - Warmes Wasser unter der Dusche, in der Küche und am Waschtisch gehört heute zum selbstverständlichen Komfort in jedem Haushalt. Wenn es dezentral mit einem hydraulischen Durchlauferhitzer erzeugt wird, dann kostet das oft mehr Energie als nötig. Moderne vollelektronische Durchlauferhitzer sparen Energie und bieten überdies mehr Komfort. Die clevere Elektronik erlaubt eine gradgenaue und gleichbleibende Wasserauslauftemperatur zwischen 20 und 60 Grad. Während alte hydraulische Modelle immer mit voller Leistung arbeiten und eine Temperatur-
einstellung nur über eine Zumischung von Kaltwasser möglich ist, erzeugen die vollelektronisch geregelten Modelle neuer Bauart genau die gewünschte Temperatur. Sie müssen also beispielsweise bei einem Duschgang mit 38 Grad nur einen Teil der Leistung aufwenden und arbeiten so deutlich stromsparender.


Weniger Stromverbrauch, weniger Temperaturabweichung

Wer sich gradgenauen Warmwasser-komfort ohne unfreiwillige Wechselduschen wünscht, ist mit einem modernen vollelek-tronischen Durchlauferhitzer auf der sicheren Seite. Foto: djd/Wärme+/AEG

"Der Stromverbrauch der vollelektronischen Durchlauferhitzer fällt dadurch um rund 20 Prozent günstiger aus als bei den hydraulischen Altgeräten", erläutert Michael Conradi, Projektleiter bei der Initiative Wärme+. Weil kein Kaltwasser beigemischt werden muss, sinkt unterm Strich auch der Wasserverbrauch. Zudem sei der Warmwasserkomfort durch die gradgenaue Steuerung spürbar besser. Unfreiwillige Wechselduschen durch Schwankungen beim Wasserdruck im öffentlichen Netz gehören bei hydraulischen Geräten zum Alltag. Bei den vollelektronischen Modellen sind sie ausgeschlossen, da die Schwankungen durch die Mikroprozessor-Technologie sofort ausgeglichen werden, bevor es zu Temperaturabweichungen kommt.

Förderung für den Umstieg auf vollelektronische Geräte nutzen

Conradi nennt einen weiteren wichtigen Grund für Verbraucher, alte Geräte in den Ruhestand zu schicken und auf neue Durchlauferhitzer umzusteigen: Die Gesellschaft für Energiedienstleistung (GED) fördert den Gerätetausch. Das Projekt ist Teil des Förderprogramms "Step up! - Stromeffizienzpotentiale nutzen" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Unabhängig vom Gerätehersteller gibt es für den Umstieg von einem alten elektrischen Durchlauferhitzer auf bestimmte moderne vollelektronische Geräte 100 Euro Zuschuss. Voraussetzung ist unter anderem die Registrierung auf der Webseite www.foerderung-durchlauferhitzer.de, die unbedingt vor dem Gerätetausch erfolgen muss. Auf der Webseite können sich interessierte Verbraucher auch über förderfähige Geräte und die detaillierten Förderbedingungen informieren.

Vollelektronische Durchlauferhitzer bieten eine gradgenaue Einstellung der Warmwassertemperatur und sparen Energie. Foto: djd/Wärme+/Vaillant

Vielfältige Komfortfunktionen und transparentes Monitoring

Vollelektronische Durchlauferhitzer zeigen über digitale Displays nicht nur die einge-
stellte Wassertemperatur an, es lassen sich außerdem individuelle Temperaturen speichern und mit einem Knopfdruck schnell aktivieren. Das Gerät merkt sich auf
diesem Weg zum Beispiel die favorisierte Duschwasser-Temperatur unterschiedli-
cher Familienmitglieder gradgenau. Neben der Temperatur zeigen die Displays der Durchlauferhitzer weitere Werte an wie Durchflussmenge, Uhrzeit oder Energie-
verbrauch. Dadurch haben die Nutzer ihren Verbrauch jederzeit im Blick. Bestimmte Modelle zeigen sogar direkt die erzielten CO2- und Kosten-Einsparungen an.

Mehr Infos findet man auch unter www.waerme-plus.de (djd)

Mehr Komfort, der sich auszahlt: Für den Austausch alter, hydraulischer Durch-lauferhitzer gibt es 100 Euro Förderungen. Foto: djd/Wärme+/GED