Staatsbad und Touristik Bad Bocklet

In Bad Bocklet können
In Bad Bocklet können Gäste künftig in der örtlichen Stahlquelle Wassertreten. Foto: djd/Kurhaus Bad Bocklet

Amberg (djd|wro) - Trinken, treten, meditieren heißt es künftig in Bad Bocklet im Bäderland Bayerische Rhön. Mit der Wiedereröffnung seines renovierten Spa- und Badehauses wird in dem Staatsbad in der Bayeri-
schen Rhön nun eine zeitgemäße Interpretation der Wassertherapie nach Sebastian Kneipp angeboten. "Kneipp 3.0" heißt das Konzept, das die traditionelle Lehre des bekannten Pfarrers mit moderner Medizin und klassischer Kurmedizin kombiniert. Im neu konzipierten Kneipp-Bereich können die Gäste bei innerlichen und äußerlichen Anwendungen die wohltuende Wirkung von Europas stärkster Stahlquelle erfahren.

Weiterführende Tipps, wie das prickelnde Heilwasser beispielsweise gegen Erschöpfung wirken kann, hält das Ver-
braucherportal ratgeberzentrale.de unter www.rgz24.de/erschoepfungssyndrom bereit.

Trink- und Badekuren haben in Bad Bocklet bereits eine lange Tradition und werden nun durch Kneipp'sche Wassertherapie ergänzt. Foto: djd/Staatsbad und Touristik Bad Bocklet

Entdeckungsreise durch die Kneipp'sche Wasserwelt

Ausgewiesene Kneipp-Mediziner und Therapeuten bieten den Gästen in Bad Bocklet ein maßgeschneidertes, ganzheitliches Behandlungsprogramm, das auf fünf Säulen beruht. Neben Wassertherapie mit der Balthasar-Neumann-Quelle gehören eine ausgewogene Ernährung, Anwendungen mit natürlichen Heilkräutern, moderate Bewegungstrainings sowie Ruhephasen für die innere Balance zum Angebot. Der spirituelle Gedanke spielt dabei eine nicht zu unterschätzende Rolle. Er spiegelt sich auch im Eröffnungsarrangement "Kneipp 3.0 ... Kneipp frisch erleben" wider. Erfrischende Kneippgüsse, abendliche Kräuterwickel und Kneipp-Wellnessmassagen werden von spiritueller Meditation ergänzt. Unter www.kurhaus-bad-bocklet.de sind weitere Informationen zu den Pauschalarrangements zu finden.

Wassertreten im örtlichen Heilwasser

Nicht nur im Spa- und Badehaus, sondern auch im Kurpark stehen Becken zum Wassertreten und für Armbäder zur Verfügung, die zumeist mit Bad Bockleter Heilwasser gefüllt sind. Vor allem beim Baden entfaltet die Stahlquelle ihre besondere Wirkung: Die Bläschen der natürlichen Kohlensäure legen sich wie ein Polster um den Körper, massieren und entkrampfen die Muskeln und öffnen sanft die Poren der Haut, sodass die Mineralien aufgenommen werden können. Dieser Prozess wirkt sich auch anregend auf Lymphfluss und Stoffwechsel aus, um Giftstoffe auszuscheiden und den Blutdruck zu senken. Aufgrund ihres hohen Eisengehalts hat sich die Quelle auch bei Eisenmangel und Frauenkrankheiten bewährt.

Kneippen mit der Stahlquelle

Es gibt zahlreiche Indikationen zur Anwendung des Bad Bockleter Heilwassers nach den Prinzipien von Pfarrer Sebastian Kneipp:

  • Die Trinkkur zeigt positive Effekte bei Eisen- und Mineralstoffmangel und wirkt anregend auf die Wasserausscheidung.
  • Beim Kneippen im Stahlwasser wird das Venensystem entlastet, Armbäder erfrischen und beleben.
  • Stahlbäder sind zu empfehlen bei Herz- und Kreislauferkrankungen, bei Erkrankungen der Gefäße, des Nervensystems, rheumatischen Erkrankungen und bei Muskelspannungsstörungen.
  • Weitere Infos gibt es unter www.kurhaus-bad-bocklet.de
Seit 1787 können Gäste in Bad Bocklet aus der gesunden Stahlquelle trinken. Foto: djd/Staatsbad und Touristik Bad Bocklet